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Pablo Picasso


Pablo Picasso
in der Stadtturmgalerie Gmünd.


Picasso in der Künstlerstadt Gmünd! Die Stadtturmgalerie Gmünd zeigt vom 9. Mai bis 27. September 2020 eine repräsentative Auswahl an Lithografien, Radierungen und farbigen Linolschnitten von Pablo Picasso, desjenigen Künstlers, der die Kunst des 20. Jahrhunderts wie kein anderer geprägt hat. Die Ausstellung in Gmünd soll bewusst machen, welch künstlerischer Stellenwert den grafischen Arbeiten im Gesamtwerk des Künstlers zukommt.


PABLO PICASSO

www.künstlerstadt-gmünd.at

Nach den großen Erfolgen der Ausstellungen im Stadtturm, DÜRER IN GMÜND, 2015, GOYA IN GMÜND, 2016, JOAN MIRÓ | DIE POESIE DER FARBE, 2017, HENRI MATISSE | DAS DRUCKGRAFISCHE WERK, 2018, und WILLIAM TURNER | DER KÜNSTLER AUF REISEN im heurigen Sommer, bahnt sich 2020 eine neue Sensation an:

In Zusammenarbeit mit zwei großen europäischen Picasso-Druckgrafik-sammlungen, der deutschen Sammlung Boisserée in Köln und der Frederick Mulder Ltd. Printcollection in London wird es möglich, PABLO PICASSO, den wohl berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, mit einer wunderbaren Auswahl an Lithografien, Aquatinta-Radierungen und Linolschnitten aus den vier letzten Schaffensjahrzehnten in Gmünd zu präsentieren!

Ein Teil der Ausstellung in Gmünd wird ausgewählten Blättern aus der frühen, sensationellen „Suite Vollard“ Picassos gewidmet sein. Die insgesamt 100 Radierplatten der zwischen 1930 und 1937 geschaffenen Serie entstanden in einer turbulenten Zeit im Leben des damals 50-jährigen Künstlers, als er sich von seiner Ehefrau Olga Kokhlova trennte und eine Beziehung zur jungen Marie-Thérèse Walter begann. Und wie stets bei Picasso sein künstlerisches Werk aufs Engste mit seinem Privatleben verbunden ist, hat er auch in der „Suite Vollard“ seine persönlichen Erfahrungen verarbeitet: Sie umfasst zentrale und wiederkehrende Sujets in Picassos Oeuvre, wie das Verhältnis von Künstler, Modell und Kunstwerk, Szenen aus dem Atelier des Bildhauers, der ewige Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau sowie der Mythos vom Minotaurus. In Gmünd zu sehen ist etwa die meisterhafte Mezzotinto-Arbeit Minotaure aveugle guidé par Marie-Thérèse dans une Nuit etoilée (Der blinde Minotaurus von einem Mädchen durch die Nacht geführt) aus dem Jahr 1934, eines der grafischen Hauptwerke des Künstlers. Die Bedeutung der Suite Vollard besteht jedoch nicht nur in ihrem thematischen, sondern auch in ihrem technischen Spektrum, denn zum ersten Mal schöpfte Picasso hier die ganze Bandbreite des Tiefdrucks aus und experimentierte mit für ihn neue Techniken wie dem Aquatinta, dem Mezzotinto oder dem Zuckeraussprengverfahren. Die „Suite Vollard“ belegt Picassos außergewöhnliches handwerkliches Geschick und seine große Experimentierfreude. Ein weiterer Themenschwerpunkt in der Gmünder Ausstellung wird Picasso und seinen Frauenportraits gewidmet sein. Ob Marie-Thérèse Walter, Dora Maar, Françoise Gilot oder seine zweite Ehefrau Jacqueline Roque, alle seine „Lebensabschnittspartnerinnen“ hat Picasso in zahllosen Ölgemälden und Druckgrafiken festgehalten. Und dann natürlich der Stierkampf und der Stier als Symbol von ungezügelter Kraft und Männlichkeit! In unzähligen Arbeiten taucht das Stier als quasi Alter Ego Picassos auf. In Gmünd ist zu diesem Sujet eine eindrucksvolle Auswahl an Radierungen und farbigen Linolschnitten zu sehen.
Als große und didaktisch besonders wertvolle Besonderheit gibt es in Gmünd auch ausgewählte Linolschnitte in den unterschiedlichen Zustandsdrucken zu sehen, vom ersten bis zum letzten Abzug des jeweiligen Motivs. Allen ausgewählten Blättern aber ist gemein, dass sie Picassos außergewöhnliches handwerkliches Geschick und seine große Experimentierfreude auf das Beste dokumentieren. Und damit soll die Ausstellung in Gmünd bewusst machen, welch hoher künstlerischer Stellenwert den grafischen Arbeiten im Gesamtwerk Pablo Picassos zukommt.

UMFANGREICHES RAHMENPROGRAMM & KATALOG
Zur Ausstellung ist wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm in Vorbereitung: Es wird die Ausstellung begleitende PICASSO MATINEEN in Form von Fachvorträgen international tätiger Picasso-Spezialisten geben, dazu wieder eine PICASSO LITERATUR-Matinee mit Angelica Ladurner und ausgewählte Dokumentar- und Spielfilme mit und über Picasso in Form der beliebten PICASSO FILM-Matineen. In Ausarbeitung ist ein spezielles Kunstvermittlungsprogramm sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder und Schulklassen. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.


KONZEPTION
Die Ausstellung wird von MMag. Julia Schuster, STRABAG Kunstforum, Wien, und Dr. Erika Schuster, Kulturinitiative Gmünd, kuratiert. Sie werden unterstützt von Anne-Françoise Gavanon, Direktorin der Frederick Mulder Ltd. Printcollection, London.



Die Ausstellung ist von 9. Mai bis 27. September 2020, täglich von 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr, zu sehen.

Eröffnung am Freitag, den 8. Mai 2020, 19.00 Uhr




EINTRITTSPREISE
Erwachsene € 11,- | Kinder ab 6 Jahren, Schüler und Studenten € 4,50
Familie 2 Erwachsene und Kinder € 22,-
Gruppen ab 10 Personen pro Person € 9,- | Ausstellungsführung jederzeit auf Anfrage € 50,--
Freier Eintritt mit der Kärnten Card
10% Ermäßigung mit der Ö1 Clubkarte und für SeniorInnen
25% Ermäßigung mit dem Kelag Plus Club
30% Ermäßigung mit dem Kleine Zeitung Vorteilsclub
Kärnten KulturCard: € 5,50 für Erwachsene, € 2,50 für Schüler, Lehrlinge und Studenten

ÖFFNUNGZEITEN
10.00 bis 13.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr

Nähere Informationen:
www.künstlerstadt-gmünd.at

KONTAKT
Kulturbüro der Kulturinitiative Gmünd | 9853 Gmünd in Kärnten, Hauptplatz 20
Tel. 04732/ 2215-24 | Mail: kultur.gmuend@aon.at | www.künstlerstadt-gmünd.at


 

 

 

 

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