Brauchtum

Kugelwerfen am Ostersonntag


Einen sehr alten Brauch kann man jedes Jahr am Ostersonntag im Lieser- und Maltatal miterleben: In verschiedenen Ortschaften der Region treffen sich die Männer und Frauen, um ihre Kraft und Zielgenauigkeit im „Kugelwerfen“ zu messen.

Die Kugel ist aus Holz in der Größe einer Bocclakugel und liegt gut und schwer in der Hand. Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen geteilt und versuchen nun, die Kugeln so weit als möglich den Weg entlang zu werfen. Nachdem der erste aus der beginnenden Gruppe seine Kugel geworfen hat, versucht der erste der zweiten Gruppe den Wurf zu übertreffen.

Von dort aus, wo die Kugel liegen geblieben ist, wirft der zweite der Mannschaft seine Kugel wieder weiter. Das setzt sich in zwei bis drei Kilometer fort und dauert oft über drei Stunden.

Unbedingte Vorraussetzung ist dabei, dass die Kugel auf dem Weg landen muss – sonst muss der Unglücksrabe von vorne beginnen. Viel Geschicklichkeit erfordert es, die Kugeln um die Kurven so zu setzen, dass sie auch auf dem Weg ankommen.

Spannender Wettstreit, viel „Gaudi und Hetz“ zeichnen die Gesichter Mannschaften. Natürlich gibt es auch viel Spott, wenn jemand immer wieder von vorne beginnen muss, weil es an seiner Zielgenauigkeit hapert.

Zum Schluss trifft man sich im Dorfgasthaus, um den Sieg ausgiebig zu feiern – die Verlierer zahlen die Zeche.

Kontakt

Tourismusverband Lieser- und Maltatal
9853 Gmünd, Hauptplatz 20
Tel.: 0043 (0)4732 2222
info@familiental.com
www.familiental.com
 

 

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