Wandern

Themenwanderwege im Lieser- und Maltatal



Wandern auf historischen oder naturkundlichen Wegen, auf Lehrpfaden oder Erlebniswanderwegen.

Hier finden Sie die Themenwanderwege im Lieser- und Maltatal.

 

 

GMÜND

Gmünds Geschichte - erwanderbar
Den interessantesten Schauplätzen der Gmünder Vergangenheit lässt sich auf einer reizvollen Runde gemütlich nachspüren. Am Oberen Stadttor entdecken wir den aus dem 15. Jahrhundert stammenden Pranger. Am Beginn des überdachten Burgaufanges stoßen wir auf die Altweiberkapelle. Den Aufstieg zur Alten Burg lohnt deren Besichtigung mit prächtigem Turmausblick. Am Weiterweg zur schlicht-eleganten Kalvarienbergkirche verdienen die 7 künstlerisch gestalteten (protestantischen) Kreuzwegstationen Beachtung und die hinter der Burg errichtete Gruft der Grafen Lodron unsere Aufmerksamkeit. Über das Bauchwehbründl und den Willburgsteig wird das Porschemuseum und die sehenswerte Stadtpfarrkirche reicht. Den Ausklang bilden die hinteren mittelalterlichen Gassen mit manch kulturgeschichtlicher Kostbarkeit ehe wir noch bei einem guten Schluck in einem der schönen Gasthäuser am Hauptplatz von Gmünd unsere Wanderung von der Gegenwart ins Mittelalter Revue passieren lassen.

Beschreibung
Gehzeit:
ca. 2 Stunden / Ausgangspunkt: Info Büro Gmünd / 3,5 km / 80 Hm Steigung / Geschichtlicher Rundgang / Kalvarienbergkirche, Gruft Lodron


Mühlenweg im Drehtalgraben

Der Drehtalgraben beherbergte einst um die 40 Mühlen. Fast jeder Bauer der Umgebung besaß wegen der gewässergünstigen Lage dort eine solche. Heute ist nur mehr eine einzige Radmühle, die des Saghans, jetzt Treven-Mühle genannt, vorhanden. Ihr einen Besuch abzustatten und dabei den begehbaren Grabenabschnitt in seiner Waldpracht kennen zu lernen, ist ein besonderes bei sommerlicher Hitze lohnendes Vorhaben. Der Saghans erhielt seinen Namen übrigens nach der von ihm einst neben der Treven-Mühle wasserbetriebenen Säge. Unser Wandervorschlag führt über Kreuschlach mit seiner übergroßen Ortskirche in den engen Graben und am Gegenhang zurück. Bis kurz nach Kreuschlach ist die Gemeindestraße befestigt, dann bewegt man sich auf gewachsenem Wald- und Wiesenboden.

Beschreibung
Gehzeit:
4 - 5 Stunden / Ausgangspunkt: Info Büro Gmünd / 11km / 480 Hm Steigung / Jause nicht vergessen / Letzte erhaltene Mühle im Drehtalgraben


Ins Zentrum des Eisenbergbaues

Eisentratten - schon der Name weist auf die einstige Lebensgrundlage dieses Ortes, nämlich die Verhüttung des in Innerkrems geschürften Erzes und Eisen, hin. Heute ist dies Geschichte, Gegenwart ist der 1862 errichtete, 1883 stillgelegte und als Industriedenkmal zu besichtigende Graf Constantin Lodron-Hochofen, das Wahrzeichen von Eisentratten. Von historischem Interesse ist hier auch die Errichtung von Kirchen beider Konfessionen, begründet durch den Einsatz auswärtiger Arbeitskräfte in der Eisenerzeugung. Die Fußwanderung von Gmünd nach Eisentratten führt über die aussichtsreichen Hochplateaus von Unter- und Oberbuch, der Rückweg die Ufer der rauschenden Lieser entlang. Er verläuft fast stets auf Forststraßen bzw. Wanderwegen mit Naturboden durch Wald und über Wiesenflächen.

Beschreibung
Gehzeit:
3 ½ - 4 Stunden / Ausgangspunkt: Info Büro Gmünd / Zeit: 3,5 bis 4 Stunden / 10,5 km / 420 Hm Steigung / Weitblicke ins Lieser- und Maltatal / Hochofen Constantin in Eisentratten


KREMS i. Ktn.

Wasser-Knappenweg in Innerkrems
Dieser Themenwanderweg zu sechs Bergwerkstollen, Reste des Eisenerzabbaues, welcher ungefähr 400 Jahre dieses Tal bestimmte, wurde nach alten Aufzeichnungen wieder hergerichtet und beschildert.

Das Auto bleibt am Ortsende Innerkrems am Parkplatz beim Schlepplift stehen. Ca. 1 km wandert man auf der Straße Richtung Schönfeld. Dann geht kurz nach einer Serpentine der Wasser-Knappenwg und der Weg 125 rechts hinauf. Seehöhe ungefähr 1.700 m. Achtung! Am Knappenweg immer den Hinweistafeln mit dem Knappen folgen. Bei der dritten Tafel rechts weiter - links WW 125 -, etwas höher und man hat den St. Siegesmundstollen erreicht. Einkleines Stück quer und man steigt wieder höher. Nach insgesamt einer Stunde erreicht man zwei weitere Stollen, der Fanz-Nepomukstollen & der Leopoldstollen liegen gleich nebeneinander. Dieser Ort nennt sich "bei den Knappen" - Seehöhe ca. 1.900m - ein verfallenes Haus, einst Unterkunft der Knappen, gibt davon Zeugnis. Zwei Schautafeln erzählen vom Eisenerzabbau und den Transport ins Tal. Von hier dem Weg 125 nach ungefähr 100m weiter und ein wenig aufwärts zweigt der Knappenweg halbrechts ab und man kommt zum Hutmannstollen. Das ist der höchste Punkt dieser Rundwanderung und man steigt zum Hironimusstollen ab, aus dem ein kleines Wässerchen rinnt. Links vom kleinen Graben wandert man weiter und gelangt wieder zu einem eingestürzten Knappenhaus - der Silberstube. Daneben befindet sich der Glück auf Stollen. Nach diesem letzten Stollen wieder über den Graben zurück und der Abstieg führt auf dem alten Knappenweg zurück zur Straße.

Gehzeit: ca. 2,5 - 3 Stunden


Wasser-Sonnenweg in Nöring / Eisentratten

Entdecken Sie den Wasser-Sonnenweg. Wandern - Beobachten - Kneippen - oder die Natur spielend begreifen lernen. Ein Wanderdorado für die ganze Familie. Ein Platz, der bisher beinahe unerschlossen war. Einfach die Stille genießen - beruhigende Naturgeräusche aufnehmen - die gute Luft einatmen - das alles und noch viel mehr bietet das Wander- Naturjuwel in den Nockbergen. Die Naturarena bietet weiters: einen Grillplatz, Kneippeinrichtungen, Meditationswandern, Spielplatz, Naturbühne etc.

Gehzeit: ca. 10 km (Rundwanderweg) - ca. 1,5 - 2 Std., Kinderwagengerecht


MALTA

Wassergedankenweg Gößfälle
Der Unterlauf des Gößbaches bildet eine wildromantische Granitschlucht mit gischtenden Wasserfällen, überronnenen Felsplatten und glasklaren Gumpen.

Der kurze Zuweg zum ersten Gößfall (ca. 150 Meter) wurde so gestaltet, dass er auch von geh- und sehbehinderten Mitmenschen bewältigbar ist.

Unmittelbar vor dem ersten Fall lädt die Wasserarena, mit einer ins Wasser reichenden Plattform, zum Verweilen und Staunen ein.

Von der Wasserarena führt ein Wasserthemenweg zum oberen Ende der Gößschlucht. Die Tafeln mit Zitaten berühmter Persönlichkeiten der Geschichte zeigen, dass Wasser schon immer eine wichtige Rolle in den verschiedensten menschlichen Gesellschaften gespielt hat. Die einzelnen Rast- und Haltepunkte sind Plätze der Ruhe, an denen man dem ständigen Rauschen der Wasserfälle zuhören kann - die aber auch zum Nachdenken anregen sollen.

Eine Hängebrücke am Ende des Themenweges bietet noch einmal einen imposanten Einblick in den oberen Teil der Schlucht.

Beschreibung
Gehzeit:
Für den Auf- und Abstieg wird ca. 1 Stunde benötigt.


Naturerlebnisweg "Malteiner Wasserspiele"

Am Beginn des Hinteren Maltatales befindet sich ein wildromantischer, eindrucksvoller Talabschnitt. Genau dieser Bereich wurde nun durch den Naturerlebnisweg "Malteiner Wasserspiele" einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Streckenführung/Gehzeit:
Der Erlebnisweg nimmt seinen Anfang unmittelbar neben der Mautstelle beim Restaurant Falleralm. Die bequeme, rund zweistündige Wanderung führt ca. 5 km entlang der Malta taleinwärts. Dabei bietet sich dem Besucher immer wieder ein beeindruckender Blick auf die Malta bzw. die einmündenden Bäche und Wasserfälle. Den Abschluß bildet der idyllisch gelegene "Blaue Tumpf" in der Schönau. Für den Rückweg sind etwa 1,5 Stunden Gehzeit einzuplanen.

18 attraktive Haltepunkte:
Entlang des Naturerlebnisweges wurden folgende18 interessante Haltepunkte ausgewählt:

01 - Unterer Fallertumpf 10 - Felskanzel
02 - Obere Fallertümpfe 11 - Lebensraum Gesteinsblock
03 - Hochsteg-Klamm 12 - Trockental
04 - Hochsteg und Renkerruhe 13 - Lebensraum Totholz
05 - Melnikfall 14 - Hochbrücke
06 - Grauerlenwald 15 - Schönau
07 - Dreifaltigkeitsfall 16 - Gmünder Hütte
08 - Bachvegetation am Süßenbach 17 - Hochalmfall
09 - Veidlbaueralm 18 - Blauer Tumpf

Naturkundlicher Führer als Begleiter:
Im 92-seitigen reich bebilderten Begleitbüchlein "Naturlehrweg Malteiner Wasserspiele" werden die naturkundlichen, kulturhistorischen und geologischen Besonderheiten im Bereich der 18 Haltepunkte ausführlich und verständlich vorgestellt. Dieser ausgezeichnete naturkundliche Führer entstand in Zusammenarbeit zwischen Oesterreichischem Alpenverein und Nationalpark Hohe Tauern und ist im Tourismusbüro Maltatal sowie in den Gaststätten entlang des Naturerlebnisweges erhältlich.

Beschreibung


Bienenlehrpfad Maltatal
Der Lehrpfad soll Nichtimker an ein Thema heranführen, welches sie meistens nur aus Fachbüchern oder aus Bienenbüchern im Biene-Maja-Stil kennen. Der Lehrpfad gewährt einen Einblick in das Leben der Bienen. An 14 Stationen wird auf informativen Tafeln über die Bienen und die Bienenhaltung informiert. Im ersten Teil erfahren die Besucher viel über den Bienenstaat, die Sozialstruktur, die Lebensweise der Bienen und den ökologischen Nutzen. Der zweite Teil befasst sich mit dem Honig, seiner Entstehung und der Gewinnung. Der dritte Teil informiert über Bienenprodukte und die Imkerei im Maltatal. Gefahrlos können Kinder und Erwachsene das Treiben der Bienen in einem hohlen Baumstamm und in einem Bienenschaukasten, geschützt durch ein Glas, bewundern.

Gehzeit: ca. 1 Stunde


Wasserfallweg Fallbach

Dieser Themenweg, der sich rund um das Thema "Wasserfälle" dreht, führt den Besucher vom Parkplatz bis zur Aussichtskanzel am Fuße des Fallbachs (Kärntens höchster Wasserfall). 10 Stationen geben Auskünfte geologischer, historischer, gesundheitlicher und naturkundlicher Natur.

Beschreibung
Gehzeit:
ca. 1/2 Stunde
Preise - Eintritt: Eintrittspreise Wassererlebnispark Fallbach auf Anfrage! Tel.: 0043 (0)4733 220 15
Geöffnet Anfang Mai - Mitte Oktober täglich von 9.00 - 18.00 Uhr


TREBESING

Märchenwandermeile mit Drachenschlucht

In der Sommersaison 2017 wegen Baumaßnahmen LEIDER geschlossen!

Herzstück im wildromantischen Rachenbachgraben ist die Urschmiede. Hier werden Artefakte wie Spangen oder Messer geformt. Die Urschmiede ist nur über die Märchenwandermeile erreichbar.

Die Märchenwandermeile mit Drachenschlucht: Abenteuer-Drachenbrücke - die längste Hängebrücke der Alpen mit einer Spannweite von 175m in 70m Höhe - mit den Drachen "Schluchti" & "Meilino", den spektakulären Hexenritt - im Hexenflug über die 175m lange und 80 m hohe Drachenbrücke (sonn- und feiertags), die Taca-Tuca-Märchentraktoren, die Hexe Kniesebein mit süßen Überraschungen für Kinder, die verschiedenen Märchen- und Spielstationen, Ponyranch mit Ponyreiten, Rotwildgehege, Kinderbauernhof, Einkehrmöglichkeiten: Baby-Kindergasthof Preis, Labestation "Fuchsgrube", Babycity mit Schaubauernhof, einen 3 km langen Erlebniswanderweg für einen Halb- bzw. Ganztagesausflug.

Preise - Eintritt: Eintrittspreis Märchenwandermeile auf Anfrage. Mit der Kärnten Card ist der Eintritt kostenlos! Tel.: 0043 (0)4732 3000
Geöffnet: Anfang Mai - Ende September von 9.30 bis 16.30 Uhr (außer bei Regenwetter)

Entdecken Sie das Familiental interaktiv

Welche Wanderungen gibt es bei uns? Was sind die besten Radstrecken? Nutzen Sie unseren interaktiven Tourenguide und erfahren Sie alles zu Ihrer Freizeitgestaltung im Lieser-/Maltatal.

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