Brauchtum

Barbaraprozession in Gmünd


Am Barbaratag (4. Dezember) des Jahres 1690 ist um ¾ 4 Uhr nachmittags in Gmünd und Umgebung ein schreckliches Erdbeben gewesen.

In Gedenken an das Erdbeben wurde 1692 eine Statue zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit am Hauptplatz von Gmünd errichtet.

Außerdem bat man den Erzbischof um die Bewilligung in Gmünd den St. Barbaratag als gebotenen Feiertag halten zu dürfen. Der Erzbischof stellte es der Gemeinde frei, solches zu tun; er gab aber zu bedenken, daß nachfolgende Generationen dazu nicht verpflichtet werden könnten. Es wurde auch schriftlich festgelegt, alljährlich am Barbaratag (sonntags) einen feierlichen Gottesdienst zu halten.

Die Einweihung der Säule erfolgte am 31.12.1694. Das feierliche Gelöbnis vergaßen die späteren Generationen. Die Geistlichkeit jedoch führte mit den Gläubigen jedes Jahr am St. Barbaratag die Prozession zur Erdbebensäule durch.

Seit dem Jahre 1964 ist es ein schöner Brauch geworden, daß am Sonntag nach dem Barbaratag die im Lieser- Maltatal beheimateten Bergknappen des Magnesitwerkes Radenthein-Millstätteralpe in ihren Trachten und mit ihrer Fahne am Gottesdienst und der anschließenden Prozession teilnehmen.

Auch die Stadtkapelle Gmünd trägt musikalisch zum würdigen Verlauf dieser Feier bei.



Kontakt

Gästeinformation Gmünd
9853 Gmünd, Hauptplatz 20
Tel.: 0043 (0)4732 2215 14
elisabeth.ott@ktn.gde.at
www.stadtgmuend.at
 

 

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